Notburga-Gemeinschaft

Notburga-Höttinger

 

Wir sind eine Vereinigung von Frauen
zur Förderung der Diakonie.

 

 

 

Unsere Vorbilder sind
die hl. Notburga – an ihr wird deutlich, dass Nächstenliebe Gottesliebe ist,
– die ersten christlichen Gemeinden (Apg 2,44). Sie waren ein Herz und
eine Seele (Apg 4,32),
– die Jahrhunderte alte Frauenbewegung der Beginen,
– die Empfehlung des II. vatikanischen Konzils (Dekret über das Laienapostolat).

Unser Sitz
ist in Eben, wo die hl. Notburga zeitweilig gelebt hat und wo sie 1313
begraben wurde. Heute steht sie (ihr Skelett) „in prunkvollen Gewändern gekleidet und die Sichel in der Hand“ am Hochaltar.

Unsere Gründung
war im Jahr 2000 durch den damaligen Diözesanbischof
Dr. Alois Kothgasser. Inzwischen sind wir 270 Mitglieder
in den Diözesen Brixen, Innsbruck, Augsburg, der
Erzdiözese Salzburg und München-Freising.

Unsere Mitglieder sind Frauen jeglichen Alters, ob ledig,
verheiratet, verwitwet, geschieden, wieder verheiratet,
die bereit sind, ihr Apostolat in Gemeinschaft und in Absprache
mit der jeweiligen Pfarrgemeinde auszuüben. Sie werden
vom Diözesanbischof oder dessen Stellvertreter in die Gemeinschaft
aufgenommen, dem sie auch unterstellt sind.

Unsere Spiritualität

ist ein praktisch gelebtes Christentum, wobei wir uns vom Leben
der hl. Notburga inspirieren lassen. Mittelpunkt unseres geistlichen Lebens
ist der Sonntagsgottesdienst der Gemeinde und der Dienst am Nächsten (Diakonie).Täglich beten wir den ,,Engel des Herrn“, um das Geheimnis der Menschwerdung Christi zu betrachten und uns am Beispiel der Gottesmutter auszurichten. Geistig verbunden mit ihr und den Leiden ihres Sohnes, schätzen wir besonders das Leiden und das Gebet unserer alten und kranken Mitglieder, als Beitrag zum Aufbau unserer Gemeinschaft.

Unser Dienst

ist die Ausübung der leiblichen und geistlichen Werke der Barmherzigkeit.
In den Pfarrgemeinden (auch Altenheimen) helfen wir mit, Vesper,
Andachten, Rosenkranz, . . . zu gestalten, wo eine Eucharistiefeier
nicht möglich ist. Dieser Dienst wird durch den Priestermangel immer
nötiger. Wir tragen auch Sorge, das die Kleinen, Armen, Kranken,
Schwachen, Leidenden . . . . in der Kirche einen „guten Platz“ haben
und auch die frohe Botschaft von Jesus erfahren. In Eben ist uns
auch die Pilgerbetreuung (Reisegruppen in großer Zahl) mit
Kirchenführung anvertraut.